Erklärung der verschiedenen Fundament-Varianten für Wärmepumpen

Erklärung der verschiedenen Fundament-Varianten für Wärmepumpen

Bei der Installation einer Wärmepumpe gibt es verschiedene Voraussetzungen für das Fundament. Die Wahl eines passenden Sockels ist ebenso essentiell wie die Entscheidung für einen geeigneten Standort. Auch der Lärmschutz ist nicht zu vernachlässigen. Ein Fundament ist aber nicht immer notwendig. In diesem Artikel werden die verschiedenen Fundamentvarianten für Wärmepumpen erklärt.

Bei der Installation einer Wärmepumpe gibt es verschiedene Voraussetzungen für das Fundament. Die Wahl eines passenden Sockels ist ebenso essentiell wie die Entscheidung für einen geeigneten Standort. Auch der Lärmschutz ist nicht zu vernachlässigen. Ein Fundament ist aber nicht immer notwendig. In diesem Artikel werden die verschiedenen Fundamentvarianten für Wärmepumpen erklärt.

Anforderungen an das Fundament einer Wärmepumpe

Bevor wir uns mit den verschiedenen Fundamentvarianten beschäftigen, ist es wichtig, die Anforderungen an das Fundament einer Wärmepumpe zu verstehen. Das Fundament gewährleistet die Tragfähigkeit der Wärmepumpe und sorgt für die Standsicherheit. Es ermöglicht auch eine waagerechte Verlegung der Anschlüsse und den sicheren Ablauf des Kondenswassers.

 

Standort: Das Fundament sollte so platziert werden, dass es das Außengerät der Wärmepumpe sicher und stabil tragen kann. Es sollte auch in der Nähe des Gebäudes positioniert werden, um eine effiziente Wärmeübertragung zu gewährleisten.

 

Frostfreiheit: Bei der Installation einer Luftwärmepumpe muss das anfallende Kondenswasser über ein Kondensatrohr mit mindestens 50 mm Durchmesser frostfrei abgeführt werden. Hierzu kann beim Gießen des Wärmepumpensockels ein Leerrohr vorgesehen werden, durch das später das Kondensatrohr durch die Kiesschüttung in den Boden geführt wird.

 

Ableitung des Kondenswassers: Das Kondenswasser kann entweder senkrecht mindestens 90 cm tief in das Erdreich geführt werden, wenn der Untergrund wasserdurchlässig ist. Alternativ kann das Kondenswasser über eine Drainage oder in die Kanalisation abgeleitet werden. In diesem Fall muss die Zuleitung frostfrei mit einem Gefälle erfolgen und ein jederzeit zugänglicher Trichtersiphon notwendig sein.

Wann wird ein Fundament für eine Wärmepumpe benötigt?

Ein Fundament für eine Wärmepumpe ist nicht immer erforderlich. Es hängt von der Art der Wärmepumpe und der Aufstellung ab. Im Folgenden werden die verschiedenen Fundamentvarianten für unterschiedliche Arten von Wärmepumpen erklärt.

Streifenfundament für Luft/Wasser-Wärmepumpen in Außenaufstellung

Für die Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung mit Abstand ist ein Streifenfundament gängig. Dieses Betonfundament für eine Wärmepumpe besteht aus drei Schichten: einer Unterschicht aus KiesSchotter und Sand, einer Bewehrungsschicht aus einer Stahlmatte zur Stabilitätserhöhung und einer Betonschicht. Die Höhe des Betonsockels sollte mindestens 10 Zentimeter betragen, während eine Breite von 20 bis 30 Zentimetern optimal ist. Das Streifenfundament ermöglicht eine flexible Ausrichtung und kann genau auf die Größe der Wärmepumpe angepasst werden.

Betonfundament für Luft/Wasser-Wärmepumpen in Monoblock-Bauweise

Bei der Außenaufstellung einer Luft/Wasser-Wärmepumpe in Monoblock-Bauweise ist ein Betonfundament erforderlich. Das Fundament sollte eine Breite von 20 bis 30 Zentimetern haben und der Größe der Wärmepumpe entsprechen. Es muss vollständig abgeschlossen sein und kann mit einer Bitumenschicht vor Wasser geschützt werden. Bei Traglasten über 200 Kilogramm ist eine Bewehrung erforderlich. Das Fundament sollte mindestens 3 Meter Abstand zur Hauswand haben.

Gibt es Fertigfundamente für Wärmepumpen?

Ja, es gibt spezielle Fertigfundamente, die speziell für Wärmepumpen entwickelt wurden und als vorgefertigte und optimal konstruierte Basis dienen, auf der die Wärmepumpe sicher und effizient installiert werden kann. Diese Fertigfundamente sind in der Regel aus robustem Beton oder anderen hochwertigen Materialien gefertigt und bieten eine solide Grundlage für die Aufstellung der Wärmepumpe. Sie sind so konstruiert, dass sie den spezifischen Anforderungen von Wärmepumpen gerecht werden, einschließlich der Berücksichtigung von Gewicht, Abmessungen und technischen Anschlüssen. Der Einsatz eines Fertigfundaments erleichtert die Installation und verkürzt die Bauzeit, da es bereits vorbereitet und auf die individuellen Anforderungen der Wärmepumpe zugeschnitten ist.

Kein Fundament für Luft/Wasser-Wärmepumpen in Split-Bauweise

Bei der Außenaufstellung einer Luft/Wasser-Wärmepumpe in Split-Bauweise ist in der Regel kein Fundament erforderlich. Das Gewicht der Außeneinheit ist geringer, und die Wärmepumpe kann auf anderen Untergründen wie Bodenplatten oder Pflastersteinen installiert werden. Es ist jedoch wichtig, dass die Anlage erhöht platziert wird, um sie vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen. Eine waagerechte Ausrichtung ist auch hier essenziell.

Befestigung einer Wärmepumpe ohne Fundament

In einigen Fällen ist es nicht möglich oder gewünscht, ein Fundament für die Wärmepumpe zu bauen. In solchen Fällen gibt es alternative Installationsmöglichkeiten. Eine Möglichkeit besteht darin, die Außeneinheit nicht direkt auf dem Boden zu befestigen, sondern an der Außenwand des Hauses. Eine andere Option ist die Installation der Wärmepumpe in geschützten Außengebäuden wie Hallen, Gartenhäusern oder Garagen. Dies kann zusätzlich vor einem Diebstahl von Wärmepumpen schützen. Hier können Bodenplatten oder Pflastersteine verwendet werden, um die Wärmepumpe zu stabilisieren.

Fazit - braucht eine Wärmepumpe ein Fundament?

Das Fundament einer Wärmepumpe ist ein wichtiger Aspekt bei der Installation. Je nach Art der Wärmepumpe und der Aufstellung können verschiedene Fundamentvarianten gewählt werden. Ein Fundament gewährleistet die Stabilität und Funktionalität der Wärmepumpe und sollte den Anforderungen entsprechen. 

 

Gerne beraten wir Sie zu den nötigen Anforderungen an das Fundament, um darauf Ihre neue Wärmepumpe installieren zu können.

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